Gera – zu Besuch in einem LostPlace


Endlich hab ich einen Lost Place gefunden, der mir immer vorgeschwebt hat!

Vielen Dank an Katja hierfür….

Wir hatten uns schon länger verabredet zusammen zu shooten. Katja hat netterweise auch gleich für das Model gesorgt und die Location vorgeschlagen. Wer wäre ich, hätte ich an beidem gezweifelt 😉  Also haben wir letzten Sonntag unsere Sachen gepackt und sind zu viert (Kristin vom Fotokombinat war auch noch mit, ihr erstes Portraitshooting wie sie verraten hat!) zur Location gefahren.

Falls jemand fragt wo das ist, kann ich nicht verraten, denn das hab ich Katja versprochen. Sonst ist es da bald vielleicht nicht mehr so schön und ‘gepflegt’ wie jetzt noch. So viel kann ich aber verraten, es ist ein wunderschönes altes Herrenhaus mit etlichen ganz unterschiedlich Zimmern….

Natürlich gab es für uns Frischlinge erst einmal eine Hausbegehung, damit wir uns orientieren konnten. Mich hat das sofort geflasht, weil mir gleich zig Ideen durch den Kopf gegangen sind. In der Galerie sind ein paar Beispiele aus dem Shooting zu sehen:

Das Haus bietet also, wie man sieht, sehr vielfältige Settings für ein Shooting. Wir haben uns zusammen da auch fast 4 h kreativ ausgetobt. Fast im Minutentakt sind neue Bildiden entstanden und natürlich haben wir auch immer wieder den anderen über die Schulter geguckt, um zu sehen was sich dort an Kreativität Bahn gebrochen hat.

Die anderen Zwei waren mit Canon unterwegs und ich natürlich mit meiner heiss geliebten EM-1. Dazu kamen das 45mm 1.8 und das Samyang 7,5mm Fisheye. Das Fisheye hab ich aber nur einmal kurz ausprobiert und dann gleich wieder weg gesteckt. Die Verzeichnungen sind einfach zu wild gewesen. Als Standardlinse kam mein Oly 12-60mm FT zum Einsatz. Das ist mein Immerdrauf. Noch kompakt, aber vor allem einfach durchgängig gut. (Sollte das mal seinen Geist aufgeben, dann wird’s schwer mit adäquatem Ersatz….)

Bis auf die Schlauchbilder im Treppenhaus, haben wir ausschliesslich mit available light gearbeitet. Dabei mussten die anderen 2, Katja und Kristin, mit ihrem ISOs oft deitlich höher als ich gehen. Was einerseits am guten Stabilisator in der Oly EM-1 lag als auch daran, das ich ausschliesslich mit Offenblende fotografiert habe. Das ist das Schöne an den Olylinsen, die sind so gut wie alle schon bei Offenblende sehr gut.

Im Treppenhaus kam dann ein Yongnuo 560 zusammen mit dem Funkauslöser auf einem Stativ zum Einsatz.

Ganz besonderen Dank geht natürlich noch an unser Model. Red passion ist auf der Model-Kartei zu finden und nicht nur sehr unkompliziert, sondern auch sehr lustig und vielfältig. Ohne Dich wäre das nicht so schön geworden! Ich freu mich auf jeden Fall auf’s nächste Mal!